Pian Upe Wildlife Reserve
Reisegründe für einen Besuch
- Zebras, Giraffen & Oryx-Antilopen
- Savannenlandschaft wie in Kenia
- Wenig besuchtes Wildtiergebiet
- Traditionelle Karimojong-Kultur
- Trekking am Mt. Kadam
Big Five Hotspot:
- Löwe: selten
- Elefant: nicht vorhanden
- Büffel: vorkommend
- Leopard: möglich
- Nashorn: nicht vorhanden
Fakten zum Nationalpark
- Gründungsjahr: 1960er
- Größe: ca. 2.043 km²
- Höhe: 1.100–1.800 m ü. M.
- Lage: Nordost-Uganda, Karamoja-Region
Instagram-tauglich:
- Giraffen vor Bergkulisse
- Weite Graslandschaft mit Akazien
- Karimojong-Dorfbesuch
- Felsen am Mt. Kadam
Auf einem Hochplateau liegt das Pian Upe Wildlife Reserve. Auf über 1.000 Metern über dem Meeresspiegel bestehen gute Bedingungen für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Auf dem Gelände des Wildlife Reserves sind spannende Wildtierbeobachtungen möglich. Außerdem werden geführte Touren zu Fuß oder mit dem Jeep angeboten. Wer Abenteuer und unberührte Natur erleben möchte, ist hier an der richtigen Adresse.
Die Tierwelt im Pian Upe Wildlife Reserve
Im Pian Upe Wildlife Reserve können Besucher die sogenannten „Big Five“ in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Es gibt eine reiche Population an Elefanten, Leoparden, Löwen, Büffeln und Nashörnern. Auf einer Safari kann man aber auch seltenen Tieren wie den Ugandischen Kob begegnen. Es handelt sich um eine kleine Antilopenart mit einem buschigen und langen Schwanz. Ein Highlight jeder Wildtierbeobachtung sind die Jackson-Weißbüschelaffen, die mit ihren weißen Mähnen und Bärten wie kleine Eisbären anmuten. Mit über 500 verschiedenen Vogelarten sind im Pian Upe Wildlife Reserve zudem Sichtungen seltener, tropischer Vogelarten möglich. Außerdem begegnen Besucher Adlern, Pelikanen und Reihern in ihrem natürlichen Lebensraum. Mit etwas Glück beobachtet man Geparden bei der Jagd.
Die Pflanzenwelt im Pian Upe Wildlife Reserve
Im Schutzgebiet trifft man auf eine vielseitige Pflanzenwelt, die sich an die kühleren Temperaturen in der höheren Lage angepasst hat. Dabei wechseln sich dichter Wald, offenes Grasland und von Akazien dominiertes Buschland ab. Unter den 300 Pflanzenarten im Pian Upe Wildlife Reserve befinden sich auch einige endemische und bedrohte. Zu den beliebtesten Fotomotiven gehören die Baobab-Bäume, die Feigen-Bäume und die Akazien-Bäume. Die Affenbrotbäume haben mit ihren ausladenden Blättern eine einzigartige Form. Unter den Akazien-Bäumen im Buschland und an den Rändern der Savanne suchen viele Wildtiere Schutz vor der Sonne. Als wichtigste Nahrungsquelle im Pian Upe Wildlife Reserve gelten die Feigen-Bäume, auf denen sich vor allem die Primaten besonders gerne aufhalten. Zu den seltenen und bedrohten Pflanzen gehört die East African Wild Dogbane. Sie wird im Reservat in einem botanischen Garten zusammen mit vielen anderen heimischen Pflanzenarten gezeigt. Die abwechslungsreichen Landschaften im Pian Upe Wildlife Reserve bieten sich für Wanderungen, Trekking-Touren und geführte Wildtierbeobachtungen an. Besonders beeindruckend sind die Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel des Rwenzori-Gebirgszugs.
Aktivitäten im Pian Upe Wildlife Reserve
Das Pian Upe Wildlife Reserve verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen. Das Spektrum an Aktivitäten reicht von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Auf geführten Touren gelangen Besucher zu Plätzen, wo exzellente Wildtierbeobachtungen möglich sind. Zu sehen bekommt man nicht nur die „Big Five“, sondern auch sehr seltene Arten wie den Jackson-Weißrückenflughund und den Ugandakob. Die vielfältige Tierwelt und die einzigartige Landschaft machen das Pian Upe Wildlife Reserve zu einen echten Fotografenparadies. Für die Landschafts- und Tierfotografie findet man im Handumdrehen spektakuläre Motive.
Die beste Reisezeit für einen Besuch im Pian Upe Wildlife Reserve
Um beste Bedingungen für Wildtierbeobachtungen und Wanderungen vorzufinden, sollten Besucher die Regenzeit meiden. Zu empfehlen ist ein Besuch während der relativ trockenen Monate Dezember bis Februar und Juni bis August.